Wir machen uns nun auf in Richtung Rio Grande, um den Landy reparieren zu lassen. Stur nach dem Navi kommt erst die Chilenische Grenze, dann eine Fährfahrt und danach gleich nochmal eine Grenze, die wieder zurück nach Argentinien führt. Nach der Fährfahrt ist man übrigens offiziell schon auf Feuerland. In Rio Grande erst mal den Land-Rover-Partner finden, der uns einen Kostenvoranschlag von 9000 Pesos macht.

Zwei Nächte Hotelaufenthalt und 9900 Pesos später war der Landy wieder heil - der Freundliche vom letzten Service muss wohl n Liter zu viel Öl in’s Getriebe gekippt haben. Der Dichtring an der Welle vom Verteilergetriebe war hin. Dumme Sache.

Jetzt auf nach Ushuaia. Schlagartig verändert sich die platte Einöde, in der Kühe und Schafe weiden, in eine Art Alpenpanorama. Vorbei an idyllischen Seen durch eine Passstraße gelangt man an den Ort am Ende der „Ruta 3“. Am nächsten Tag besuchen wir den Nationalpark um ans „End of the Road sign“ zu fahren. Mit dem Eintritt vom Park hat man 48 Stunden Aufenthalt, die bleiben wir auch. Man wird belohnt: Wahnsinns Landschaft!  Wie viele andere machen wir das obligatorische Foto am Schild, am „fin del mundo“ - am „Ende der Welt“. 

Nach zwei Nächten Campen in der unberührten Natur wollen wir weiter, jedoch nicht ohne ein Asado gemacht zu haben. Argentinisches Grillfleisch = „Beste“.

 

 

 

 

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